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Wert erhalten. In die Zukunft investieren.

Sicherheit

Aufzüge sind das sicherste Verkehrsmittel. Dennoch entwickeln wir laufend neue Technologien, die den Aufzug für Passagiere und Wartungspersonal noch sicherer machen. Ein Abgleich mit dem Stand der Technik ist nach den ersten Betriebsjahrzehnten geboten. Von Zeit zu Zeit schreibt ihn auch der Gesetzgeber vor und verpflichtet Betreiber zu Modernisierungs-Maßnahmen.

Die Sicherheit fördernde Modernisierungen sind:
Erneuerung der Steuerung, Seiltausch, Türumbau (manuell > automatisch), Mobilfunk-basiertes Notrufsystem, Nachrüstung Lichtgitter

Performance

Steuerung, Antrieb, Türen: Das sind die bestimmenden Faktoren für die Förderleistung einer Aufzugsanlage. Um Benutzer rascher und mit weniger Wartezeit an ihr Ziel zu bringen, bietet z.B. eine moderne Steuerung erheblich mehr Möglichkeiten zum Finetuning, während Leerfahrten verringert werden. Beim Antrieb geht es selten um eine Steigerung der Geschwindigkeit, sondern einen effizienteren Einsatz der Leistung, schnelleres Ansprechverhalten etc.

Die Performance steigernde Modernisierungen sind:
Erneuerung von Antrieb und Frequenzumrichter, Erneuerung der Steuerung (Förderleistung), Kabinentüren bzw. Türantrieb

Ästhetik / Design

Die Aufzugskabine zu modernisieren bedeutet nicht nur die Wandverkleidung zu erneuern. Ein nachgerüsteter Spiegel vermittelt größere Raumverhältnisse, eine Umrüstung des Kabinenlichst auf LED-Leuchtmittel "erhellt" nicht nur die Aufzugsfahrt, sondern spart nebenbei auch noch Energie.

Eine Design-Modernisierung umfasst:
Kabinenverkleidung (auch bauseitig herstellbar), Bedientableaus, Boden (bauseitig herstellbar), Beleuchtung, Spiegel, Handlauf, Multimedia-Anzeige u.v.m.

Comfort

Moderner Fahrtkomfort bedeutet nicht nur eine ruhigere und leisere Fahrt, sondern auch sanfteres Anfahren und zielgenaue Einfahrt (ohne Stolpergefahr). Neue Bedienelemente mit integrierten Anzeigen machen die Fahrt für Benutzer angenehmer. In der Steuerungstechnik profitieren Modernisierer von erweitertem Funktionsumfang. Nicht zuletzt: Komfort heißt auch Barrierefreiheit!

Eine Komfort-Modernisierung umfasst:
Frequenzgeregelter Antrieb, automatische statt manueller Türen, Bedientableaus mit Signalgebern bzw. Anzeigen, Steuerungsfunktionen wie Parkhaltestelle, Ruflöschung etc.

Energieeffizienz

Mit Modernisierungsmaßnahmen lässt sich direkt am Aufzug Energie sparen: Von der neuen Antriebseinheit über den Umstieg auf LED-Beleuchtung bis zur neuen Steuerung mit Sleep- oder Standby-Funktion. Auch indirekt gibt es viel zu holen: Eine Rekuperationseinheit speist Strom zurück ins Gebäudenetz, eine Schachtlüftung verhindert, dass geheizte oder gekühlte Raumluft unkontrolliert durch den Schacht entweicht.

Eine Energiespar-Modernisierung umfasst z.B.:
Antrieb und Steuerung (bei entsprechend messbaren Vorteilen), Energierückspeisung, LED-Beleuchtung (Kabine + Schacht), kontrollierte Schachtlüftung (spart Heiz- und Kühlenergie)

Steuerung
Lebenserwartung: 15 bis 30 Jahre

Die Steuerung ist das "Gehirn" des Aufzugs. Sie steuert die Bewegung der Kabine und der Aufzugstüren und ist mit allen Komponenten und Sicherheitskreisen verbunden.

Moderne Mikroprozessor-Steuerungen verarbeiten Befehle schneller. Sie erhöhen die Sicherheit für Benutzer und Wartungspersonal und sind vielfach energieeffizienter.

Antrieb und Treibscheiben
Lebenserwartung: 20 bis 30 Jahre

Der Antrieb ist das "Herz" der Aufzugsanlage. Ein Elektromotor über dessen Treibscheiben die Seile "rollen". Der Antrieb bewegt die Kabine, indem er zwischen ihr und dem Gegengewicht "balanciert".

Frequenzumrichter

Die Umrüstung auf einen Frequenzregelung des Antriebs reduziert den Energieverbrauch und erlaubt eine gleichmäßige Geschwindigkeitsregelung. Der Frequenzumrichter ist sozusagen das "Gaspedal" im Antriebsstrang.

Regenerativer Antrieb

Ein nachgerüsteter regenerativer Antrieb erzeugt Strom, wenn der Aufzug voll beladen abwärts fährt bzw. leer nach oben. Die dabei generierte Energie wird ins Gebäude-Stromnetz rückgespeist.

Seil(aufhängung)
Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre

Die Führungs-Stahlseile sind in einer speziellen Aufhängung vom Gegengewicht über den Antrieb mit der Kabine verbunden. Die Seile werden regelmäßig geprüft und müssen bei Abnützung erneuert werden.

Gegengewicht

Ist in der Regel so schwer wie die Kabine + deren halbe Tragkraft. Kann bei einer Modernisierung neu befüllt oder aus ästhetischen Gründen nachträglich verkleidet werden.

Führungsschienen

T-förmige Metallprofile, an der Schachtwand befestigt. Kabine und Gegengewicht gleiten oder rollen jeweils an eigenen Führungsschienen.

Fangvorrichtung und Geschwindigkeitsbegrenzer
Lebenserwartung: 10 bis 20 Jahre

Der Geschwindigkeitsbegrenzer löst bei Überschreitung der Fahrtgeschwindigkeit nach oben oder unten die Fangvorrichtung aus. Die Kabine wird an den Führungsschienen gebremst, zum Stillstand gebracht und gehalten. Geschwindigkeitsbegrenzer und Fangvorrichtung sind Sicherheitsbauteile und müssen jährlich geprüft werden.

Aufsetzpuffer
Lebenserwartung: 20 bis 30 Jahre

Metallstützen mit Gummipuffer, die ein hartes Aufsetzen der Kabine in der Schachtgrube verhindern.

Schachttüren
Lebenserwartung: 15 bis 30 Jahre (stark nutzungsabhängig)

Schachttüren sind der erste Teil der Aufzugstüren, die im Stockwerk angebracht sind. Sie werden automatisch durch die Kabinentür geöffnet, wenn der Lift in der Haltestelle ist bzw. bei älteren Aufzügen auch noch manuell (als Drehflügeltür).

Haltestellen-Bedienelemente
Lebenserwartung: 10 bis 20 Jahre

Mit den Haltestellen-Bedienelementen setzen Passagiere Rufbefehle ab. Bei vorhandener Anzeige können Stand und Fahrtrichtung der Kabine abgelesen werden.

Kabine bzw. Kabinendesign
Lebenserwartung: 10 bis 20 Jahre (nutzungsabhängig)

Die Kabine besteht aus einem strukturellen Rahmen bzw. Wänden, ggf. einer zusätzlichen dekorativen Wandverkleidung, einer Decke mit Beleuchtung, einem Bodenbelag und Austattungselementen wie Spiegel, Handlauf, Decken- und Sockelleisten. Bei einer Modernisierung kann ggf. eine größere Kabinenfläche erreicht werden.

Kabinen-Bedientableau
Lebnserwartung: 10 bis 20 Jahre

Informations- und Bedienpanel mit Tastern und Schlüsselschaltern sowie informativen Elementen (Display, optische und akustische Signale).

Notrufsystem
Modernisierung mit ausfallsicherer Mobilfunk-Anbindung

Das Notrufsystem mit einer Kommunikationsstelle in der Kabine ist Voraussetzung für den Betrieb eines Aufzugs. Es garantiert im Fall einer Störung mit eingeschlossener Person 24/7 eine Verbindung zur Notrufzentrale, damit rasch Befreiungsmaßnahmen eingeleitet werden können.

Kabinentür
Lebenserwartung: 15 bis 30 Jahre (stark nutzungsabhängig)

Die Kabinentüren fährt mit der Aufzugskabine mit und "hakt" bei ihrer Öffnungsbewegung in der Haltestelle bei der Schachttür ein, um diese "mitzunehmen".

Türantrieb
Lebenserwartung: 10 bis 20 Jahre (stark nutzungsabhängig)

Der Türantrieb befindet sich am Dach der Kabine und bewegt die Kabinentüren.

Aufzugsschacht

Der Aufzugsschacht besteht meist aus Beton, Mauerwerk oder ist eine Metall/Glas-Konstruktion. In ihm fährt der Aufzug auf und ab, außerdem sind an den Wänden sämtliche Schachtkomponenten befestigt. Bei maschinenraumlosen Aufzügen befindet sich auch der Antrieb im Schacht (in der Regel im Kopf, seltener in der Grube).

Maschinenraum

Maschinen- oder Triebwerksräume wurden viele Jahrzehnte benötigt, um Antrieb und Steuerung zu beherbergen. Bei modernen Aufzügen befinden sich die heute viel kompakteren Antriebe in der Regel im Schacht. Die ebenfalls kompaktere Steuerung kann in einer Haltestelle im Türrahmen platziert werden. Nach der Modernisierung kann der Maschinenraum dann für andere Zwecke genutzt werden.

Broschüren und Informationsmaterial

Allgemeine Liefer- und Leistungsbedingungen
Barriefreiheit EN 81-70

Von der Kabinengröße bis zu den Bedienelementen: Alle Informationen, wie Ihr Aufzug der neuen EN 81-70 entsprechen kann.

Allgemeine Einkaufsbedingungen
Kontrollierte Schachtlüftung

Die wirksamste Maßnahme für mehr Energieeffizienz, besseres Kabinenklima inklusive!

Lichtvorhang

Erhöhen Sie die Sicherheit für Ihre Fahrgäste und reduzieren Sie Türstörungen.